Borreliose bei Pferden

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Borreliose bei Pferden ist ein erreger mit vielen krankheitsbildern

durchaus lebenswert mit der kraft der natur

Mit den Erregern der Borreliose (Borrelia burgdorferi) sind bei uns in ganz Deutschland immer mehr der adulten Zecken infiziert. Dementsprechend häufig erfolgt die Infektion von Pferden. Die Erkrankung an Borreliose wird jedoch viel seltener diagnostiziert, da sie in den Anfangsstadien häufig unerkannt verläuft. Die Symptome sind so vielgestaltig, dass man bei der Borreliose des Menschen von der Erkrankung von einem “Chamäleon“ spricht. Es kann Monate bis Jahre dauern, bis sich typische Krankheitssymptome manifestieren. Die Erkrankung bei Pferden wird daher noch kontrovers diskutiert. Pferde werden überwiegend erst in einem fortgeschrittenen späten Krankheitsstadium dem Tierarzt vorgestellt.

In den Zecken Europas findet man z.B. Viren aus 6 Familien mit 8 Genera und 35 Spezies, das hier zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.

Wir belassen es bei der am häufigsten verbreiteten Borreliose.

Die Borreliose Erkrankung nach einem Zeckenbiß ist eine sog. Multisystemerkrankung und läuft in Stadien ab. Die variable Symptomatik reicht von akuten Hautläsionen (Erythema chronicum migrans) bis hin zu schweren Rheumatologischen, neurologischen und kardialen (= das Herz betreffenden) Manifestationen (= Erscheinungen). Grundsätzlich kann nach einem Zeckenbiß jede der klinischen Manifestationen (= Krankheitszeichen) isoliert, aber auch in Kombinationen auftreten

ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Gangbildstörungen durch Muskelverspannungen, wiederholt auftretende Taktfehler, Fehlstellungen der Gliedmaßen aufgrund Schonhaltung bis hin zu wechselnden Lahmheiten, multible Blockaden
  • Hautveränderungen, Haarausfall bis zum ausgedehnten Ekzem mit massivem Juckreiz
  • Augenerkrankungen vom Lidödem, Konjunktivitis, Corneatrübung bis zu massiven Seheinschränkungen (vermutlich Borna-Borreliose-Kombi)
  • Verdauungsstörungen mit Bauchschmerzen bis zu akuten Koliken (Borna-Borreliose-Kombi)
  • Futterverwertungsstörungen, Abmagerungen bis hin zur Kachexie (Auszehrung)
  • Infektanfälligkeit besonders der Atemwege sowie Neigung zur Phlegmonbildung (flächenhaft fortschreitende eitrige Entzündung) bei Wunden
  • erhöhte Allergiebereitschaft 
  • erhöhte Kontaktsensibilität der Haut bis hin zum Headshaking 
  • erhöhte Hufempfindlichkeit bis zur chronischen Huflederhautentzündung, Hufrehe (oft ist Hufschutz erforderlich)
  • Verhaltensauffälligkeiten: erhöhte Fluchtbereitschaft, Aggressivität, Überreaktionen auf Stresssituationen, Nervosität, Platzangst, Somnolenz (krankhafte Schläfrigkeit), Lethargie (Teilnahmslosigkeit) ( Borna-Borreliose-Kombi)
  • div. Organerkrankungen, frühzeitige Arthrosen
  • Ataxien

Nach meiner  Erfahrung sollte man bereits bei zwei ausgeprägten Symptomen eine Borreliose Infektion in Betracht ziehen. Besonders wenn sich Krankheitssymptome unter Behandlung zwar bessern aber nicht ausheilen lassen.

Aufgrund regen Erfahrungsaustausches stellte sich heraus, dass Bornavirus sich sehr oft verbindet mit Herpes und/oder Borreliose. Sie agieren miteinander und vermischen sich mit ihren Symptomen, so dass es unmöglich ist zur Zeit, die drei nach ihren Symptomen völlig getrennt auseinander zu puzzeln. Bildlich vielleicht zu erklären dadurch, dass jedes Virus/Bakterien einen eigenen Kreis bilden, die sich überschneiden. Die Schnittmenge entspricht den auftretenden Symptomen, eben Mischungen in verschiedener Zusammensetzung mit Grundsymptomen der drei Ursprünge. Es habe sich demnach herauskristallisiert, dass es zwei große Gruppen gibt:

Einmal die Bornavirus-Herpes-Kombi (hier treten ursächlich die Herpesimpfungen immer mehr hervor, insbesondere die kombinierten Influenza-Herpesimpfungen) und zweitens die Borreliose-Bornavirus-Kombination bzw. eben auch alle drei als Kombi. Inzwischen kristallisiert sich heraus, dass die Borrelien tatsächlich so was wie Steigbügelhalter für das Bornavirus sind!

Bei der Kombi Lyme-Borreliose-Bornavirus kann ein Zusammenhang mit der plötzlichen Hufrehe auf allen 4 Füßen bestehen. Dass wurde ebenfalls öfters von Therapeuten vorgefunden. Bei Fällen, evtl. mit Todesfolge, die nicht so in das normale Schema für Hufrehe passen, sollte man an einen Bornavirustest denken. Kommt zur Borreliose eine Bornavirus-Beteiligung hinzu, kann es unter Umständen zum Zusammenbruch des Immunsystems führen. Vor allem ist da angezeigt, nicht nur eine Krankheit zu behandeln und die andere völlig zu vernachlässigen.

Verlauf der Borreliose

I. Stadium: Lokale Infektion

Allgemein sollte man nach einem Zeckenbiß auf gesundheitliche Veränderungen achten. Lustlosigkeit oder Steifheit, vorübergehende Appetitlosigkeit, Mattigkeit oder eine überraschende Erkältung können genauso Anzeichen von Borellien sein, dazu Fieber oder Temperaturschwankungen, Rückenschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen. Für Borreliose sind wechselnde Symptome typisch, wechselnde Lähmungen und Lahmheiten, wo es mal einen Tag besser, dann wieder einen Tag schlechter geht, mal das eine oder das andere Bein betroffen scheint…

Im ersten Stadium am Anfang ist es noch kaum möglich, Antikörper oder Erreger im Blut nachzuweisen. Antikörpertests sind oft eh sehr ungenau und nur wenige Labors haben sich auf Borreliose spezialisiert. Das sollte man bei der Wahl bedenken.

II. Stadium: Der Erreger wird gestreut

Meist kommt es nach einer Latenzzeit von bis zu zehn Wochen zur Streuung des Erregers über die Blut- oder Lymphbahn. Dadurch treten dann die zitierten Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen und bisweilen auch eine deutliche Gewichtsabnahme auf. Manchmal wird auch Haarausfall beobachtet. Die Borrelien greifen z.B. die Gelenke (Arthrose, das Nervensystem (Lähmungen, Lahmheiten, Überempfindlichkeit der Haut), das Herz (Herzinfarkt)… an. Auch Gewichtsverlust, Hufrehe artige Schübe oder auch Symptome wie bei periodischer Augenentzündung können auftreten. Beim Befall des Nervensystems kann es vom steifen Hals bis zu schweren Lähmungen kommen.

Borrelia burgdorferi kann als zellwandfreie Form in Menschen und Tieren nach der Infektion über Monate bis Jahre persistieren. Werden Borrelien im Labor mit der sehr energiereichen Spinalflüssigkeit inkubiert, wandeln sich die Bakterien innerhalb von 1 bis 24 Stunden zu zellwandfreien Formen um. Werden diese Formen in normalem Medium weiter kultiviert, entstehen innerhalb von 9 bis 17 Tagen wieder „normale“ Borrelienformen. 

Mit der Entstehung von zellwandfreien Borrelien nach einer Antibiotikatherapie verschwinden die zellwandabhängigen Antikörpertiter meist innerhalb relativ kurzer Zeit. Nach einer Reversion zu den normalen Bakterienformen erscheinen dann auch wieder die entsprechenden Titer. (V. Preac-Mursic et al., Infection 24, 1996, S. 218-226).

III. Stadium: Der Erreger setzt sich fest

In diesem Stadium ist eine Behandlung bzw. Heilung nur noch mit der Alternativ-Medizin möglich.. Denn die Borellien sind nun im Körper so verteilt, das sie bei “Beschuss” durch Antibiotika sich “verstecken” und nach der Antibiotikabehandlung wieder weiterwüten. Sie sind hier auch nur in den Zyklen zu bekämpfen, in denen sie aktiv sind, also Beschwerden auftreten.

Im dritten Stadium der Erkrankung können neben der chronischen Gelenkbeteiligung degenerative Hauterscheinungen auftreten mit Blaufärbung und Hautverdünnung (Akrodermatitis atrophicans). Bei Pferden lassen sich Verfärbungen der Haut naturgemäß oftmals sehr schlecht beurteilen. Die anderen Symptome zeigen jedoch nach meiner Beobachtung eine große Übereinstimmung mit denjenigen bei Menschen.

Dadurch, dass nach einer Antibiotikatherapie die Antikörpertiter im Blutserum nicht mehr erhöht sind und auch die klinische Symptomatik sich gebessert hat, hat es oftmals den Anschein, als ob das Tier nun geheilt sei. Die Entstehung von persistenten, zellwandfreien Formen kann längerfristig jedoch fatale Folgen für die Gesundheit des Tieres haben, da nach einiger Zeit plötzlich Spätfolgen der Borreliose, wie z.B. eine Lahmheit, Kissing Spines, eine periodische Augenentzündung oder Verhaltensänderungen auftreten können, deren Ursache zunächst ungeklärt bleibt.

Hieraus ergibt sich, dass eine chronische Borreliose nach meiner Meinung niemals mit Antibiotika behandelt werden sollte, da die Krankheit dann nur noch weiter verschleppt werden und schließlich überhaupt nicht mehr erfolgreich therapiert werden kann. Somit hat die konventionelle Tiermedizin nur relativ begrenzte Möglichkeiten zur Therapie einer chronischen Borreliose.

Bei einer akuten Borreliose kann auf eine Therapie mit Antibiotika manchmal nicht verzichtet werden. Allerdings sollten die möglichen Schäden einer solchen Therapie durch zusätzliche naturheilkundliche Maßnahmen gering gehalten bzw. wieder beseitigt werden. 

III. Stadium: Wird auch Neuro-Borreliose genannt

Grundsätzlich wird aber inzwischen alles, was länger als 4 Wochen nach der Infektion auftritt, als Neuroborreliose ernannt. Da die Borriliose-Bakterien zusammen mit Bornaviren das Nervensystem, u.a. Gehirnnerven und ZNS, angreifen, genau wie die Herpesviren und das Bornavirus – und diese nach neuen Erkenntnissen zusammen agieren und es Kombinationen gibt, sind wir damit einem weiteren Grund fürs Headshaking auf die Spur gekommen. 

Therapie

Eine frühzeitige Erkennung der Borreliose gestaltet sich als äußert schwierig da sich erste Symptome erst Monate nach dem Zeckenbiss einstellen. Auch eine Diagnose über den Bluttest ist nicht zu 100 % gesichert, erst wenn sich nach einer Antibiotika Therapie der Zustand des Pferdes bessert, kann man von einer Borreliose ausgehen, dass gilt nur für die akute Form bei der chronischen ist Antibiotika wiederlegt. Das Tier hat gute Heilungschancen aber eine vollständige Eliminierung der Bakterien ist eventuell nicht möglich, daß heißt das Pferd könnte mit einer chronischen Borreliose und mit immer wiederkehrenden Schüben leben müssen

Martina Hemm und  www.pferdemedizin.com/borreliose 

Immunkräuter Pferd

Die Borreliose und deren Symptome sind mit sinnvoll kombinierten Spitzenkräutern gut zu bekämpfen. Wichtig ist es hier das Immunsystem zu stärken und die Entzündung im Körper gezielt einzudämmen. Ein starkes Immunsystem bietet Erregern kaum Angriffsfläche.

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